Bobath-Therapie bei Kindern

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Zur Behandlung von angeborenen oder auch erworbenen Schädigungen des zentralen Nervensystems und den damit verbundenen Bewegungsstörungen kann die Bobath- Therapie bei Kindern verordnet werden mit dem Behandlungsziel der Bewegungsentwicklung.

Indikationsbeispiele:
  • leichte Entwicklungsrückstände ohne erkennbare Ursache
  • schwerste Behinderungen, z. B. durch Sauerstoffmangel während der Geburt
  • alle die kindliche Entwicklung beeinflussenden Erkrankungen wie schwere Allgemeinerkrankungen, Z. n. Unfällen oder Operation, etc.

Die Bobath-Therapie orientiert sich an den natürlichen Bewegungselementen der individuellen kindlichen Entwicklung. Die gezielten Übungen zur Bewegungskontrolle, Übungen für die Erhöhung von Gleichgewichtssinn und die Schulung von Kopf- und Rumpfkontrolle sollen abnorme Haltungs- und Bewegungsmuster hemmen und koordinierte Bewegungsabläufe fördern. Unter Einbeziehung der Umwelt (z.B. Spielzeug) und Unterstützung durch die Eltern werden Bewegungen angebahnt, die das Kind entsprechend seines Entwicklungsstands erlangen sollte. Somit stellt diese Methode bei möglichst frühzeitiger Anwendung eine vielversprechende Therapieform dar.

Abrechnungshinweis:
Bobath-Therapie ist als Heilmittel (jedoch nur bei neurologischen Erkrankungen) verordnungsfähig.
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